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Passivhaus »Wohnen & Arbeiten«Walter-Gropius-Strasse 22 • D-79100 FreiburgVox: (0761) 4568330 • Fax: (0761) 45683437 Email: post(at)passivhaus-vauban.de • Web: www.passivhaus-vauban.de |
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Die Grauwasser-Kläranlage
Da die Toilettenabwässer komplett getrennt in die Biogasanlage geleitet werden, sind die restlichen Abwässer aus Küche, Waschmaschine und Dusche nicht mehr so schwer zu klären. Wir haben uns für einen Membranfilter entschieden, der mit Zuhilfename von natürlich vorhandenen, aeroben Bakterien die organischen Bestandteile des Abwassers abbaut und durch die Membran filtert. Nicht einmal Viren oder Bakterien kommen durch den Filter, lediglich Salze. Aber wenn der Salzgehalt (Kochwasser für Nudeln) nicht zu hoch ist, kann man das geklärte Grauwasser gut zum Garten gießen und auf jeden Fall für die Toilettenspülung verwenden. So ist unser Haus (wenn alle Anlagenteile arbeiten) ein abwasserfreies Haus. Das macht vielleicht für sich gesehen keinen rechten Sinn, da wir ein funktionierendes Kanalsystem für Abwasser haben und mit den Wasserkosten auch ca. 50% Abwasserkosten zahlen müssen. Rechnet man aber volkswirtschaftlich, konkurriert unser Kläranlagensystem nicht nur mit den öffentlichen Kläranlagen, die natürlich effektiver und billiger arbeiten, sondern müssen verglichen werden mit Kläranlagen und dem teuren Rohrnetzsystem, das jetzt in Europa etwa 100 Jahre alt ist und immer höhere Wartungs- und Instandhaltungskosten erzeugt. Andere Möglichkeiten der GrauwasserbehandlungAnstatt einem relativ teuren Membranfilter könnten wir auch eine Schilfkläranlage einsetzen, dafür haben wir aber nicht die notwendigen 60 Quadratmeter Gartenfläche frei, oder einen belüfteten Sandfilter. Wir hatten bis etwa 2003 einen belüfteten Sandfilter in Betrieb, der jedoch etwas zu knapp dimensioniert war, weshalb wir dann das Filtersystem gewechselt haben. Nächste Seite: Die Architektur
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